


Gabriele Dudys’ künstlerischer Weg begann früh mit Zeichnung und Gestaltung. Nach ihrer Ausbildung zur Schrift- und Plakatmalerin in Dresden vertiefte sie über mehrere Jahre das Aktzeichnen bei Prof. Gottfried Bammes. Parallel dazu prägte die künstlerische Textilgestaltung über viele Jahre ihre Auseinandersetzung mit Form, Struktur und Material. Später verlagerte sich ihr Schwerpunkt zunehmend auf Stift und Farbe und damit auf Zeichnung und Malerei.
Heute bewegt sich ihre künstlerische Arbeit zwischen zwei Polen: Bewahren und Loslassen. Erinnerungen, Vergänglichkeit und die Spuren gelebter Zeit bilden dabei einen wiederkehrenden Ausgangspunkt.
In ihren Arbeiten mit Kohle, Graphit und Pastell sucht sie Konzentration und Präzision. Dinge, die Geschichten in sich tragen, werden festgehalten, bewahrt und in einen neuen Zusammenhang gestellt. Dem gegenüber steht das Aquarell: Wasser und Farbe dürfen sich bewegen, ineinanderfließen und eigene Wege finden. Hier gibt die Künstlerin bewusst einen Teil der Kontrolle ab und lässt dem Unvorhersehbaren Raum.
Aus diesem Wechselspiel von Kontrolle und Freiheit hat sich über viele Jahre eine eigenständige Bildsprache entwickelt. Gegenständliches trifft auf Abstraktion, genaue Beobachtung auf Zufall. So entstehen Arbeiten, die Vertrautes sichtbar machen und zugleich Raum für eigene Erinnerungen und Empfindungen lassen.
Ausstellungen:
- Einzelausstellung, Altstadtatelier, Neustadt an der Weinstraße
- Gemeinsame Ausstellungen mit Hanne Schütz, Atelier Hanne Schütz, Frankenthal
- Offenes Atelier mit Ausstellungen im eigenen Atelier, Leimen
- Künstlerpräsenz und Portfolio bei MenschKunst